!!! Aktuelles von Bonnie !!!
Kurzbericht:
Erster
und zweiter Gelände-Ausritt auf Bonnie
Da sich Bonnie so gut machte planten wir unseren 1. Ausritt mit ihr für den Karfreitag 2007, schönes Wetter und auch keine Waldarbeiter die wieder am Bäume fällen sind.
Um 9:00 Uhr ging es dann los, Beate ritt wieder Biene und ich Bonnie. Normalerweise reiten wir ja vom Hof, aber an dem Tag führten wir beide zunächst runter. Denn die Pony’ s sowie die 1/1/2 jährige Kaltblutstute standen schon auf der Koppel an der wir vorbei mussten. Und so wie wir schon gedacht hatten stand die Kaltblutstute nicht in der Koppel sondern wieder mal vorn heraußen. Sonst wäre das Gequieke schon auf dem Hof losgegangen und dem wollten wir aus dem Weg gehen. Also Stuti wieder hinter den Zaun und dann weiter, sie blieb auch Gott sei Dank dahinter stehen und Bonnie interessierte sie dann auch nicht mehr.
Wir hatten zwar ziemlichen Wind und mussten auch gleich mal an einer Abdeckplane vorbei die im Wind flatterte, sie sah sich diese zwar an lief aber weiter.
Sie lief sogar in einem schön zügigen Schritt so dass man nicht treiben brauchte. Die erste viertel Stunde war sie sehr mit schauen beschäftigt, viel Neues, machte aber keinen Blödsinn. Dann entspannte sie sich immer mehr und die Ohren waren immer mehr bei mir. Dann kamen Radfahrer, Walker, ging ihr wie man so schön sagt am A… vorbei. Am letzten Hof wo wir vorbei müssen haben wir immer das Ganze Programm Hühner, Enten Tauben, bellender Hund. Aber ihr machte das alles nichts aus, sie schaute nur. Ich hatte eher Angst um den Hund der bei Bonnie ganz nah an ihrer Hinterhand herum schwänzelte und immer wieder bellte. Denn wenn Bonnie der Hund auf den Geist geht, verpasst sie ihm ohne Vorankündigung einen Schlag. Aber der Besitzer holte den Hund wieder zurück.
So waren wir dann eine Stunde im Schritt unterwegs und sie lief echt Klasse für das Erste mal.
Unser 2. Geländeritt
Da Bonnie am Karfreitag schon so gut lief, gingen wir am Karsamstag in der Früh nochmals mit ihr raus.
Diesmal ritten wir gleich vom Hof weg, da die Ponys noch nicht draußen standen.
Sie entspannte sich noch schneller als am Vortag, denn zu Beginn war es auch noch die gleiche Strecke wie am Freitag. Im Wald machten wir mit ihr den ersten Trab ganz leicht bergauf zuerst noch hinter Biene.
Sie ging so schön auf Kommando in den Trab, obwohl Biene schon ein kleines Stück voraus war und raste nicht hinterher. Auf dem Platz hat das ja schon immer gut geklappt ohne hinterher zu rasen. Aber im Gelände mit neuer Umgebung könnte dies natürlich auch anderst aussehen.
Wir holten dann zur Biene auf und Bonnie lief sogar schön neben Biene im Trab. Sie war zwar noch sehr beschäftigt mit Gucken was alles so am Wegrand steht. Die Ohren konnte ich zu Beginn nicht zu mir bewegen, aber das machte nichts. Erst kurz vor Ende des Trabs waren die Ohren immer öfter bei mir und auch der Kopf kam langsam etwas tiefer.
Da es bei uns ein paar Tage zuvor noch geregnet hatte, konnten wir den Ausflug gleich noch mit Pfützentraining verbinden. An der Hand sind Pfützen für Bonnie kein Thema, da geht sie überall durch. Aber dann von oben sieht das anderst aus wenn der Chef nicht vorgeht.
Da kann dann die Kleine auch schon ganz schön stur sein wenn sie will. Da wir ja den ganzen Tag Zeit hatten war es uns auch egal wie lange wir dazu brauchen würden.
Wir ritten zunächst ein paar Mal um die Pfütze herum, dass sie diese von beiden Seiten sieht. dann wurde der Radius immer enger.
Sie merkte aber dann dass langsam der Zeitpunkt kommt wo man nasse Füße bekommt. Also stellte sie sich einfach vor die Pfütze Kopf in entspannte Stellung Ohren zu mir mit dem Gedanken veriss es.
Du konntest dort oben machen was du wolltest sie bewegte sich keinen Millimeter mehr nach vorn.
Sah aus wie im Film, wenn einer treibt und sich nichts bewegt.
Sie weiß scheinbar noch nicht wie viel Zeit ich für solche Aktionen mitbringen kann. Und wenn wir 3 Std. dafür brauchen würden, aber sie steht am Ende in der Pfütze. Na ja so lange haben wir natürlich nicht dazu gebraucht.
Also wenn sie nicht vorwärts reingeht, dann eben rückwärts. Denn rückwärts richten vom Sattel aus das geht ja schon recht gut mit ihr.
Und siehe da plötzlich steht man in der Pfütze, sie sah dann runter nach dem Motto und jetzt habe ich nasse Füße. Aber sie wurde dafür ja auch anständig gelobt, dass sie rein ging.
Mal sehen wie es beim nächsten Mal mit ihr geht.
Auf dem Heimweg ging es dann auch bergab. Am Anfang wollte sie immer schneller werden, sie kannte es ja noch nicht mit Gewicht auf dem Rücken bergab laufen. Aber nach kurzer Zeit lief sie schön langsam und gerade aus bergab.
Dann kam noch ein Auto an uns vorbei mit Hänger und auf diesem lag eine Leiter die ständig durch die Schlaglöcher klapperte. Sie schaute zwar und traute der Sache nicht so recht, blieb aber stehen.
Ich war auch kpl. entspannt auf ihr, so merkte sie dann ist ja doch alles OK.
So waren wir dann nach gut 1 ¼ Std. wieder mit ihr zu hause. War wieder ein schöner Ausritt und wir waren mit ihr sehr zufrieden.
Wie sie sich bei den nächsten Ausritten so gibt, wenn der 1. Galopp mit dabei ist erfahren Sie demnächst.