!!! Aktuelles von Bonnie !!!

 

Kurzbericht: 

 

Erstes Reiten auf Bonnie

 

Wir hoffen dass wir gute Vorarbeit geleistet haben und nicht der Erste Ritt zum Show – Rodeo wird.

Mittlerweile haben wir Bonnie soweit, dass sie weiß wann sie auf dem Platz toben darf und wann nicht.

Beate wird den Ersten Versuch starten sich drauf zu setzen, zum Einen ist sie leichter und zum Anderen falls Bonnie meint sie kann jetzt blöd tun habe ich (Werner) mehr Kraft sie am Strick zu halten und zu korrigieren was wir aber nicht hoffen.

 

Also Knotenhalfter drauf Zaumzeug darüber, so kann ich Bonnie von unten über einen Strick am Knotenhalfter führen und Beate von oben über das Zaumzeug (weiches Hackamore) ihre Kommandos geben. Der Ein oder Andere wird sicher sagen wie kann man ein Pferd mit Hackamore einreiten, das macht ja niemand. Aber Bonnie ist nicht unser erstes Pferd das wir nur über das Hackamore eingeritten haben und super funktioniert hat. Nun aber weiter, wir stellten eine Kiste als Aufstiegshilfe neben Sie dass es leichter geht. Das kennt sie ja schon, das haben wir ja schon vorher trainiert.

 

Unsere einzigen Bedenken dass sie plötzlich losrennt, hatten wir wenn beim Aufsteigen Beates rechtes Bein über ihre Kruppe kommt. Also Fuß in den Steigbügel und das Bein langsam hinten drüber. Wie erwartend zeig Bonnie Reaktion, sie rennt zwar nicht los aber dreht sich kurz zur Seite weg, bleibt aber dann stehen und akzeptiert zunächst mal dass jemand auf ihr sitzt.

 

Da Bonnie sehr gut auf Stimme und Körpersprache reagiert, gab Beate von oben ihre Kommandos und Hilfen, die ich zeitgleich in Bewegung umsetzte. So wurde loslaufen und Anhalten trainiert. Man merkte schon wie sie bei jedem Schritt zunächst den hohen Schwerpunkt den der Reiter bildet ausgleichen muss. Da Bonnie sehr feinfühlig ist, konnte Beate sie von oben über Stimme und ihre Hilfen schon rückwärts richten, als hätte man es schon eh und je mit ihr gemacht. Dies nahmen wir zugleich als positiven Abschluss nach 15 Min. Training für den 1. Tag

 

So trainierten wir mit Sicherung am Strick noch geradeaus laufen sowie wenden und immer wieder Richtungswechsel weitere 4mal. Die Trainingszeit wurde gesteigert auf 25 Min. Wir wechselten auch beim Reiten durch dass nicht nur Beate reitet, sondern auch ich und Bonnie sich nicht nur auf eine Person fixiert. Das mit dem Gewichtsausgleich bekam sie relativ schnell in den Griff.

Zwischen durch arbeiten wir ja nach wie vor mit der DA damit ihr Gleichgewicht besser wird was sich dadurch schon gezeigt hat.

 

Seither hat Bonnie noch nie unter dem Sattel gebuckelt, gestiegen oder plötzlich losgerannt, im Gegenteil, man muss sie eher treiben. Wir lassen sie auch immer nach der Arbeit auf dem Platz wälzen und wenn sie Lust hat kann sie sich auch dort austoben um ihre innerliche Anspannung und Druck abzubauen.

Ihr werdet jetzt sicher sagen, mein Gott trödeln die hier rum mit so kurzen Trainingszeiten die wir langsam steigern brauchen die ja ewig bis man richtig reiten kann.

Das mag schon sein, dass wir durch unsere Trainingsmethode etwas länger brauchen, haben aber auch hinterher kein Pferd das dann buckelt, steigt oder durch geht wie es dann bei vielen der Fall ist und die sich dann wundern warum. Denn ein junges Pferd ist sehr, sehr schnell überfordert und verliert die Lust und wehrt sich dann dagegen, haben alles schon selbst gesehen in letzter Zeit bei einem anderen Pferd.

 

Aber es kann ja jeder mit seinem Pferd arbeiten wie er es für richtig hält. Am Ende sieht man ja dann was dabei rauskommt

 

Wie es mit Bonnie weiter geht erfahren Sie in Kürze