!!! Aktuelles von Bonnie !!!

 

Kurzbericht: 

 

Erstes freies Reiten auf Bonnie

 

Wie schon im Kurzbericht vom “1. Reiten auf Bonnie“ hatten wir zu Beginn Bonnie 5x sicherheitshalber beim Reiten wo wir uns auch abwechselten vom Boden aus am langen Strick noch zusätzlich gesichert.

Bei den 5x gab es keine Probleme mit ihr, so entschlossen wir uns sie frei zu reiten ohne Sicherung vom Boden aus.

 

Da es Beate lieber war, dass ich (Werner) sie beim Ersten mal dann reiten sollte, übernahm ich dies auch.

Wie heißt es so schön, oder besser gesagt so sagen wir "Man braucht keine Angst vor einem Pferd haben, man muss nur auf alles gefasst sein" und mit dieser Einstellung stieg ich dann auch auf.

 

Wir nahmen Biene noch mit auf den Platz die von Beate geritten wurde. So konnte ich mich zunächst mit Bonnie hinter Biene mit genügend Abstand einreihen um erst mal ein paar verschiedene Sachen an ihr zu testen wie sie darauf reagiert. Und wir müssen sagen sie ist unglaublich feinfühlig bei allem was du machst. Da hatten wir schon andere Pferde.

 

Man konnte sie stehen lassen obwohl Biene weiterging, kein hinterher rasen, sie blieb einfach ganz entspannt stehen. Irgendwie erwartet man, dass irgendetwas kommt losrennen usw. aber es kam nichts. Im Schritt muss man sie noch zu Beginn ziemlich treiben, aber lieber so als umgekehrt.

Aus dem Stand konnte man sie über Stimme und nur ganz leichten Zug am Zügel über 2m schon  rückwärts richten, als ob sie es seit eh und jeh gemacht hätte.

Wir wechselten dann auch die Positionen Biene hinten und Bonnie vorn, interessierte sie überhaupt nicht, wer und ob jemand hinterher tippelt.

An mein Gewicht auf ihrem Rücken gewöhnte sie sich recht schnell und konnte ihr Gleichgewicht schon gut halten. Da sie gut lief trainierten wir an diesem Tag 25 Min. dann hörten wir auf, denn ihre Konzentration lies dann sehr schnell nach.

 

Beim zweitenmal Reiten hatte sie schon zu Beginn ihr Hirn in der Schublade, also musste ich sie mal aufwecken. Wir reiten ja alles ohne Gerte, also klopfte ich mit meiner Hand ihr hinten leicht auf die Kruppe.

Hoppla wer weckt mich da, was ich soll laufen dann machen wir das mal. Kurzer Galopp in die Ecke des Platzes Vollstopp. Da es abzusehen war was kommen würde als sie in die Ecke lief, konnte ich mich schon mal darauf vorbereiten, dass ich nicht gleich den Abflug über die Platzeinzäunung hinaus mache. Sie blieb dann auch über Stimme stehen. So jetzt war das Hirn aus der Schublade heraußen den Rest der Zeit lief sie einwandfrei und man brauchte auch nicht mehr so treiben.

 

Also die Sache mit der Hand auf die Kruppe klopfen machen wir auch nur wenn wir ein Pferd kennen, ansonsten könnte dies beim Einreiten andere Folgen haben.

 

Vor kurzem hatten wir Bonnie das 5. Mal frei geritten und mittlerweile auch schon im Trab. Beim Ersten Trab (beim 4.mal frei Reiten) war natürlich der Kopf noch sehr weit oben. Sie fand auch hier sehr schnell ihr Gleichgewicht, zu Beginn des Trabs merkte man schon noch wie sie ausgleichen musste.

Sie geht auch schön auf Kommando in einen langsamen Trab ohne los zu stürmen. Auch hier war es ihr egal wo Biene läuft. Denn wir trainieren schon von jung an dass unsere Pferde an jeder Position laufen müssen und das geht auch. Gestern war unsere Trainingszeit bei 35 Min. und der Kopf war im Trab schon viel weiter unten als zuvor.

Mittlerweile kann sie sich auch schon länger Konzentrieren beim Reiten. Wir warten zwar immer noch dass irgendetwas von ihr kommt beim Reiten, aber es kommt nichts und so wie wir es einschätzen wird auch nichts mehr kommen. Es kam auch nie etwas bei unseren anderen Pferden die wir selbst eingeritten hatten sprich Buckeln, losstürmen oder gar Steigen.

Ach so wir hatten Bonnie noch nie vor dem Reiten zuerst ablongiert, obwohl sie und die anderen Pferde schon seit längerem nicht mehr auf der Koppel waren.

Am 16.3.2007 ritten wir Bonnie das 11. Mal und zum ersten Mal alleine auf dem Platz. Zunächst suchte sie noch Biene, blieb aber ganz ruhig stehen. Als wir los gingen schaute sie sich natürlich alles rings um den Platz genau an und hatte den Kopf oben. Als sie dann 2 Isländer sah die angaloppiert kamen blieb sie stehen und schaute nur eine ganze Weile. Ich lies sie auch schauen und dann ging sie ohne Blödsinn zu machen weiter.

Nach ca. 10 Minuten entspannte sie sich und der Kopf kam runter und konnte immer öfter ihre Ohren zu mir her holen.

Auch im Trab lief sie bis jetzt recht gut und sind auch froh dass sie nicht klebt.

 

Wie es weiter geht erfahren Sie in Kürze