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Kurzbericht: 

 

Vom 31.10.2008:   Herden - Eingliederung von Laika und Caluna

Bevor Laika und Caluna kamen, mussten wir Bonnie umstellen. So dass Laika neben Biene in der Box steht und Caluna neben Laika. Bonnie auf der anderen Seite der Stallgasse.

 

Wie wir schon vermutet hatten mochte Biene außer ihrem Santos, niemanden neben sich. Da wurde gegiftet und gezwiedert, das war auch der Grund dass wir Bonnie umstellten.

 

Aber Biene hieß Laika auch nicht gerade willkommen. Na ja jetzt werden wir das Ganze erst mal beobachten, umstellen können wir immer noch.

 

Am Samstag früh den 1. Nov. versuchten wir zunächst mal Bonnie den Beiden neuen Ladies vorzustellen. Und zwar auf dem Reitplatz, denn wir hatten gesehen dass Bonnie von den Beiden gar nicht mal so abgeneigt ist. So entschlossen wir uns die Eingliederung zunächst auf dem Reitplatz zu probieren. Falls es nicht ginge könnten wir doch noch auf die Koppel ausweichen, obwohl sie sehr aufgeweicht war und dann daraus ein Acker wird.

 

Bonnie muss ja immer erst zeigen was sie ist, die Kleine.

Wir waren eigentlich ein wenig überrascht, dass das Ganze sooo friedlich abläuft.

Keine Hetzerei über den Platz, war echt gut. Ohne Quieken geht es natürlich bei Bonnie nicht. Nach einer Stunde kam Bonnie wieder in die Box.

 

Wir wollten den Rest des Tages Laika und Caluna (nur die Beiden) auf die Koppel stellen. Dazu führten wir beide erst einmal am Strick entlang dem Zaun der ganzen Koppel. So sehen sie ihre Begrenzung noch ohne Stress durch die Anderen. Das machen wir schon immer so. War alles OK soweit.

 

Am Sonntag wollten wir Biene mit integrieren. Uns war klar dass es mit Biene nicht so einfach werden wird und gingen nicht auf den Platz sondern gleich auf die Koppel. Wir ließen zuerst Laika und Caluna auf die Koppel  und dann erst Bonnie. Sie hatten dann schon mal 3 Std. wo wir sie beobachtet hatten wie es mit den Dreien geht. Als sich die Lage normalisiert hatte, holten wir Biene.

 

Für Biene war es ein gefundenes Fressen noch 2 Rangniedrigere als sie ist zu finden und das nutzte sie voll aus. Man hätte meinen können sie wäre die Ranghöchste, wir bekamen mittlerweile schon Zweifel, da Bonnie dies gar nicht interessierte was Biene da treibt und sogar einen Angriff auf Bonnie startete und diese ist gewichen.

 

Laika hat aber Biene schnell durchschaut, viel Luft um nichts. Wenn Biene auf Caluna los ist stellte sich Laika immer quer dazwischen als Puffer. Erst als Biene dann Bonnie mit aufhetzte zum Treiben ging es rund auf der Koppel. 2x mußen wir dazwischen gehen als Bonnie und Biene beide in eine Ecke trieben und dann richtig losgepfeffert haben. Denn Caluna war kurz davor durch den Zaun zu gehen wo Strom drauf war, da der Druck von Biene und Bonnie so hoch war und der Zaun ihr letzter Ausweg schien.

Biene startete immer wieder Angriffe vom Letzten Eck der Koppel im vollen Galopp mit angelegten Ohren vorwiegend auf Laika. Die ersten paar Mal wich Laika noch. Aber dann drehte sie sich nur noch herum mit dem Hinterteil und lies Biene jedes Mal auflaufen. Bis am Abend wurde es dann schon langsam besser mit den Vieren.

 

Die Individualdistanz war zu Beginn bei etwa 50 – 60m gelegen und ist so jeden 2. Tag weniger geworden. Wir hatten noch ein paar Tage frei um bei der Eingliederung dabei zu sein falls es Probleme geben sollte. Diese hielten sich aber in Grenzen. Auslöser war zu 85% immer Biene.

Mittlerweile ist es mit ihr auch viel besser geworden. Seit dem heißt sie „Killerbiene“

 

Es sind jetzt 3 Wochen vergangen und die Bande hat sich recht gut zusammen gerauft.