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Kurzbericht: 

 

Vom 02.04.2008: Osterausritt

Endlich war es wieder mal so weit. Nach so vielen Wochen konnten wir durch die lang anhaltende schlecht Wetter Periode an Ostern wieder mal raus ins Gelände. Zu vor waren die Wege so eisig dass an ein Ausreiten nicht zu denken war. Gerade die Waldwege waren immer noch sehr gefroren wo es in freiem Gelände schon gar keinen Schnee mehr hatte. Da wir ja nicht über Wiesen der Landwirte reiten (wir hatten es ja schon des Öfteren beschrieben warum) war natürlich das Geländereiten sehr eingeschränkt.

Wir hatten vor und über Ostern Urlaub und wollen nach Möglichkeit viel im Gelände reiten um wieder bei unseren 3 Helden die Muskulatur wie auch die Kondition auf zu bauen. Allerdings brachten wir wieder einmal nur drei Ausritte zusammen. Alle anderen Tage stürmte es mit Regen oder Schneefall. Aber die drei Tage waren super schön.

Man merkte richtig bei den Pferden, endlich wieder raus und laufen. Wir hatten auch vor sie auslaufen zu lassen, also kein verheizen sondern einen längeren flotten Galopp und dabei alles kontrollierbar. Nach einer langen Aufwärmphase ging es erst mal mit Biene und Santos in den Trab, da merkte man schon dass sie länger nicht im Gelände waren. Sie meinten man kann gleich mal einen flotten Trab an den Tag legen. Aber unsere Pferde sollen ja so laufen wie wir es möchten und nicht dass sie die Geschwindigkeit selber festlegen.

Also kurzes Zupfen am Zügel mit einer klaren Ansage und der Fall war geklärt. Also ging es ganz gesittet im langsamen Trab weiter. Diesmal nahmen wir für den Galopp eine andere Strecke die über eine längere Distanz ging. Ich ging mit Santos vor und Beate mit Biene hinten. Santos meinte zwar endlich laufen und ging recht flott in den Galopp und jetzt ab die Post. Aber so war es ja nicht geplant, also wieder kurz am Zügel gezupft und mit stimmlicher Unterstützung und er ging im normalen Galopptempo weiter. Erst als er eine Weile im normalen Galopp lief kam von mir das Zeichen und jetzt machen wir schneller und dann ging die Post ab. Biene blieb immer auf einem guten Sicherheitsabstand und lies sich problemlos hinten halten, also kein gegenseitiges aufschaukeln im Galopp.

Als sie dann richtig ausgelaufen sind pumpten die Beiden zwar ganz schön und gingen entspannt im Schritt weiter, aber keine 5 Minuten Später fragten sie mal an, so nach dem Motto ja von uns aus könnten wir wieder. Aus unserer Sicht war weiterhin Schritt vorgesehen und so gingen wir dann auch im Schritt. Zwischen durch dann wieder mal Trab, Schritt und Galopp so verging die Zeit wie im Flug und hatten einen sehr schönen 2 ½ Std. Ausritt, gerade richtig um sie wieder langsam aufzubauen.

 

Die beiden anderen Ausritte waren mit Biene und Bonnie.

Wenn man Bonnie in der Stallgasse beim Putzen stehen sieht, könnte man wirklich meinen hier steht die Schlaftablette persönlich. Die Augen auf Halbmast kurz vor dem Einschlafen. Aber wie heißt es so schön der Schein trügt. Denn wenn es raus geht, dann ist man plötzlich putz munter.

Dieses Mal durfte sogar ich nach langem wieder Biene im Gelände reiten und Beate unsere kleine Bonnie. Wir gingen die gleiche Stecke wie zuvor mit Biene und Santos. Als wir dann an der langen Galoppstrecke vom Trab in den Galopp gingen, lies ich Biene auch mal richtig laufen. Da es Bonnie normalerweise immer sch… egal ist ob Biene jetzt vorne weg galoppiert, sie bleibt Seelen ruhig in ihrem Schaukelstuhlgalopp. Nach den ersten paar hundert Metern drehte ich mich mal um, um eben zu sehen ob da hinten alles OK ist und wie weit die Beiden hinten sind. Aber zu meinem Erstaunen war Bonnie bei dem relativ hohen Tempo nur zwei Pferdelängen versetzt hinter Biene. Der Abstand wurde auch nicht größer nach der langen Galoppstrecke und Bonnie lief wie ein Wiesel.

Wir machten dann auch zwischen durch dann wieder mal Trab, Schritt und Galopp und im schnellen Trab kamen dann Bonnie’s Gänge mal wieder so richtig zur Geltung. Man merkte auch bei ihr sehr deutlich dass sie im Gelände richtig aufblüht. So waren wir auch an diesem Tag mit den Beiden rund 2 ½ Std. on Tour.

Unseren dritten Ausritt machten wir dann nochmals mit Biene und Bonnie, allerdings ritt dieses mal wieder Beate ihre Biene und ich Bonnie.

Dass sich die Pferde nicht daran gewöhnen und auch nicht meinen aaahhhh, jetzt kommt wieder die Galoppstrecke, sind wir dieses mal alle Strecken wo wir zuvor galoppiert sind im Schritt gegangen, auch an den Trabstellen. An den Stellen wo wir die Tage zuvor Schritt gingen wurde dieses mal getrabt. So lernen die Pferde sehr gut dass es keine reinen Trab- oder Galoppstrecken bei uns gibt. Zu Beginn meinten sie am Anfang der Galoppstrecke, jetzt können wir wieder loslegen. Kurze Ansage und kurzes Zupfen am Zügel und man konnte die Galoppstrecke total entspannt im Schritt gehen.

 

Trotz dem schlechten Wetter, konnten wir wenigstens drei schöne Ausritte in unserem Osterurlaub unterbringen und davon werden wir noch eine ganze Weile zehren.